Das Regelgerät

Das Herzstück des Systems. Hier laufen die Signale des Positions-Sensors, des Geschwindigkeits-Sensors und vieler weiterer anwendungsabhängiger Eingänge zusammen und werden zu den benötigten Stellsignalen umgerechnet. Die Ausgänge, wie z.B. Lenkmotor, Tempomat, Pneumatik, u.s.w. werden dann entsprechend angesteuert.
Das System verfügt über Akkus zur eigenen Stromversorgung, die vom Bordnetz des Fahrzeugs geladen werden.
Mit einem wechselbaren Speicherchip können über 500 Fahrten im DOS-kompatiblen Format aufgezeichnet und in den PC übertragen werden. Dort können die aufgezeichneten Fahrten mit einer umfangreichen Windows-Software analysiert und archiviert werden.
Das Bediengerät

Mit dem handlichen Bediengerät werden sämtliche Einstellungen am Regelgerät vorgenommen. Es verfügt über ein graphisches Display zur Analyse der aufgezeichneten Daten. Bei einer unbemannten Fahrt wird das Bediengerät abgesteckt.
Das Pneumatik-Steuergerät

Es besteht aus einem Druckluft-Vorratstank und den elektronischen Ventilen für die Druckluft-Ansteuerung der Pneumatik-Zylinder. Der Tank wird entweder vor der Fahrt gefüllt oder für Langzeittests von einem mitfahrenden Kompressor versorgt.
Die Pneumatik-Zylinder

Zur Ansteueung der Pedale (Kupplung, Bremse, Gaspedal), des Schalthebels oder ähnicher Komponenten werden Pneumatikzylinder verwendet. Wenn der Fahrzeuginnenraum nicht verändert werden darf, kann auch eine direkte Ansteuerung von Bremse und Kupplung im Motorraum erfolgen.
Der Positionssensor

Der Positionssensor wird an der Vorderseite des Fahrzeugs befestigt. Er erfasst das magnetische Feld des Leitkabels und leitet die Informationen digital und fehlerüberwacht an das Regelgerät weiter. Dort werden daraus dann die Stellsignale für den Lenkmotor errechnet. Der Sensor ist komplett vergossen und ist somit gegen alle Umwelteinflüsse bestens geschützt.
Die Kalibrierung des Sensors erfolgt rein softwaremäßig.
Der Lenkmotor

Er führt die nötigen Lenkbewegungen zur Kurskorrektur aus. Die Zahnräder können durch einen Pneumatik-Zylinder mechanisch entkoppelt werden.
Bei Fahrzeugen, deren Innenraum nicht verändert werden darf, wird ein Linearmotor an der Spurstange angebracht.
Der Geschwindigkeitssensor

Über einen Sensor an der Tachowelle oder einem Radimpulsgeber wird die Radumdrehung gemessen und an das Regelgerät weitergegeben. Dort wird es in ein Geschwindigkeits-, Weg-, und Beschleunigungs-Signal umgerechnet. Der Sensor ist von außen nicht sichtbar. Bei Fahrzeugen mit elektronischem Tacho oder ABS kann dieses Signal direkt verwendet werden.
Die Gasansteuerung

Das Gasgeben erfolgt entweder über einen Pneumatikzylinder oder über ein elektrisches Stellglied, das über einen Bowdenzug die Drosselklappe oder das Gaspedal betätigt.
Bei Fahrzeugen mit E-Gas kann die Ansteuerung direkt am E-Gas-Steuergerät erfolgen.
Kontrolliertes Gasgeben sorgt für sichere und wiederholbare Starts bei Kupplungsfahrzeugen.
Die Funksteuerung

Sie dient dazu, das Fahrzeug aus Distanz zu starten oder jederzeit zu stoppen. Zusätzlich stehen weitere Funktionen zur Verfügung, mit denen benutzerdefinierte Aktionen ausgeführt werden können.